Achseln rasieren leicht gemacht

Wenn rasieren zur Qual wirdJede Frau kennt dieses lästige Problem. Sobald man sich frisch unter den Achseln rasiert hat, tauchen lästige Rasierpickelchen und teilweise auch rote Stellen auf, die nicht schön zum Ansehen sind. Außerdem ist die Haut sehr gereizt und somit wird das Einsprühen mit Deo zur Qual. Es brennt und man hat kein wohliges Gefühl unter den Armen. Das muss nicht sein! Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich das Rasieren der Achseln einfacher und schmerzloser gestalten.

Die erste Rasur

Bei der ersten Rasur sind die Haare noch sehr lang, deshalb sollte man sie vor dem Rasieren etwas kürzen. Dies geht am besten durch das Stutzen der Haare.

Wie wird rasiert?

In der Regel wir die Achselrasur mit einem Nassrasierer durchgeführt. Am einfachsten ist es sich unter der Dusche oder in der Badewanne zu rasieren. So werden die Haare unter warmem Wasser schon etwas eingeweicht. Zusätzlich weicher wird die Haut durch das Auftragen von Rasierschaum oder Rasiergel. Die meisten Produkte enthalten zusätzliche Pflegestoffe. Ein Ersatz dafür können gelegentlich auch Seife oder Shampoo bieten. Tragen sie diese nicht zu sparsam auf! Wichtig ist vor allem eine saubere und scharfe Rasierklinge, die man in regelmäßigen Abständen wechselt. Man sollte den Arm so weit wie möglich nach hinten strecken damit die Haut unter den Armen gespannt wird. So ergibt sich eine glatte Fläche und Schnittwunden werden vermieden. Da Achselhaare in verschiedene Richtungen wachsen, kann man den Rasierer von oben nach unten, aber auch von unten nach oben ziehen. Wenn die Haut jedoch sehr empfindlich reagiert, sollte man nicht entgegen der Haarwuchsrichtung rasieren. Auch zu starkes Aufdrücken auf die Haut, sollte man vermeiden. Dies kann leicht zu Rasurbrand führen. Zwischendurch den Rasierer immer wieder abspülen. Abschließend die Schaumreste und losen Haare entfernen. Durch das anschließende Eincremen mit einer Feuchtigkeitscreme werden rote Stellen oder Pickelchen vermieden. Damit keine unschönen Stoppeln entstehen muss man diesen Vorgang, je nachdem wie schnell die Haare nachwachsen, mehrmals die Woche oder sogar jeden Tag wiederholen.

Wann wird rasiert?

An sich kann man zu jeder Tageszeit seine Achseln rasieren. Frauen mit sensibler Haut sollten sich jedoch abends rasieren und wie beschrieben mit einer Feuchtigkeitscreme, die kein Alkohol oder Duftstoffe enthält, eincremen. So gibt man der Haut die Zeit sich über Nacht zu erholen und am nächsten Morgen ist Deodorant auftragen kein Problem mehr. Generell sollte man nach der Rasur mindestens drei Stunden warten bevor man Deo oder Parfum benutzt.

Trotz Allem gereizte Haut?

Sollte die Haut trotz Allem jucken, brennen oder Pickelchen bilden, dann kann es sein, dass vielleicht ein Haar eingewachsen ist. Damit sollte man sofort einen Termin beim Hautarzt vereinbaren und keinesfalls selbst Hand anlegen und es versuchen selbst zu entfernen. Dies kann böse enden. Meistens reicht es aber aus ein paar Tage auf das Rasieren zu verzichten bis die Haut sich wieder etwas regeneriert hat.

Die Alternative zur Nassrasur

Natürlich kann man seine Achseln auch trocken rasieren. Diese Variante ist hautschonender als die Nassrasur, aber weniger gründlich. Diese Art der Rasur richtet sich eher an die Menschen mit empfindlicher Haut oder einer Neigung zu Rasurbrand oder eingewachsenen Haaren. Auch Frauen mit Neurodermitis bevorzugen diese Art sich zu rasieren. Den Trockenrasierer gibt es mit rotierender- oder versetzt vibrierender Klinge. Der Scherkopf sollte regelmäßig mit einer Speziallösung gereinigt und desinfiziert werden. So wird mangelnder Hygiene vorgebeugt. Trotz dessen können auch die Klingen eines Trockenrasierers stumpf werden. Darauf sollte man achten. Ein weiterer Vorteil der Trockenrasur liegt darin, dass sie nicht so sehr zeitintensiv ist. Den Rasierapparat sollte man in einem 90 Grad Winkel halten und leicht Druck ausüben. Die Haut glatt ziehen und gegen die Haarwuchsrichtung rasieren.

Mit diesen Tipps sollte die nächste Rasur deutlich einfacher und schonender für die Haut verlaufen.

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