Tipps zur schonenden Intimrasur

Wertvolle Tipps für die schonende Intimrasur

Haarentfernung am gesamten Körper gehört in der heutigen Gesellschaft schon fast zum wöchentlichen Beautyprogramm. Die Enthaarung unter den Achseln, an Armen und Beinen stellen meist keinerlei Probleme dar. Doch wenn es um den Intimbereich geht, reagieren Frauen oft ganz unterschiedlich auf eine Rasur. Misserfolge, wie unschöne Hautrötungen und Pickel sind da keine Seltenheit und können sogar zu richtig fiesen Verletzungen ausarten. Sich richtig zu rasieren will gelernt sein und bedarf unter Umständen sogar anderer Rasiertechniken. Wie man erfolgreich zu einer gründlichen und hautschonenden Rasur gelangt wird im nachfolgenden Artikel erläutert.

Vor der Rasur die Haare kürzen

Um eine gute Funktionalität des Nassrasierers gewährleisten zu können, sollte man die Schamhaare vor der Rasur trimmen. Lange Haare können den Rasierer schnell verstopfen und für ungenaue Schnittergebnisse sorgen. Deshalb schneidet man die Haare zuvor auf mindestens 0,5 cm zurück. Es darf auch gerne kürzer sein, doch das Handling gestaltet sich in diesem Bereich eher schwierig. Als Trimmwerkzeug eignet sich eine Sicherheitsschere oder ein elektrisches Langhaarschneidegerät. Am besten lässt man sich sehr viel Zeit und probiert in Ruhe aus, mit welchem Gerät man am ehesten zurechtkommt. Denn wenn der Schnitt doch einmal daneben geht, kann es unglaublich wehtun.

Nur weiche Haare lassen sich perfekt rasieren

Nach dem Kürzen der Haare sind die Haarspitzen noch recht scharfkantig und stumpf. Eine Rasur in diesem Zustand würde nur einen mäßigen Erfolg geben, so dass man noch etwas Vorarbeit leisten sollte. Eine heiße Dusche vor der Rasur ist genau das Richtige um die Haarfollikel / Haare aufzuweichen und abgestorbene Hautschuppen zu entfernen. Sollte einem jedoch die Zeit zum Duschen fehlen, so tut es auch ein warmer bis heißer Waschlappen. Diesen legt man für etwa 5 Minuten auf den zu rasierenden Bereich und man wird sehen, dass die anschließende Rasur viel gründlicher und angenehmer verläuft.

Nutze stets einen Rasierschaum

Eine Intimrasur ohne Rasiergel bzw. Rasierschaum zieht in 90 Prozent der Fälle eine starke Hautirritation nach sich. Denn ohne ein entsprechendes Gleitmittel würde die scharfe Rasierklinge direkt über die empfindliche Intimhaut kratzen und auch kein glattes Ergebnis nach sich ziehen. Ob man lieber die Gel- oder Schaumvariante bevorzugt, bleibt einem selber überlassen. Am besten probiert man beide Produkte aus und wählt das für sich am ehesten geeignetste aus. Von Ersatzgleitmitteln wie Duschgel oder Shampoo ist wiederum abzuraten, da es nicht den gleichen Effekt erzielt.

Wichtig bei der Auswahl der Pflegeprodukte ist auch die Frage nach Allergien. Neigt man im Allgemeinen zu starken allergischen Reaktionen, so sollte man Rasierprodukte ohne aggressive Zusatzstoffe wie Parfüms wählen. Ein Test an einer anderen Körperstelle zeigt schnell, ob man den Rasierschaum verträgt. Anschließend wird der Rasierschaum bzw. das Rasiergel großzügig im Intimbereich verteilt. Nach einer Einwirkzeit von ca. 2-3 Minuten hat das Produkt seine volle Wirkung entfaltet und die Rasur kann beginnen.

Den richtigen Nassrasierer wählen

Für die Bikinirasur benötigt man unbedingt einen scharfen Rasierer. Eine bereits zuvor verwendete Klinge kann schnell Hautirritationen hervorrufen. Selbst Einwegrasierern wird nicht immer das Beste nachgesagt. Im ersten Moment ist die Klinge zwar scharf, kann aber nicht über die ganze Rasur hinweg überzeugen. Damenrasierer mit extra nachzukaufenden Klingen sind deutlich besser und versprechen ein gleichbleibend glattes Rasierergebnis. Nach jeder Rasur wird die Klinge gesäubert und kann über mehrere Rasuren hinweg für ein sehr gutes Ergebnis sorgen.

Nur mit dem Strich arbeiten

Da sich das Rasieren der Intimzone nicht als ganz leicht gestaltet, beginnt man für den Anfang an einer gut zugänglichen Stelle. Für ein perfektes Rasierergebnis wird die Haut straff gezogen und unter leichtem Druck rasiert. Jede Rasur vollzieht man mit dem Strich, also von oben nach unten. Bei dieser Rasiertechnik kann man kaum etwas falsch machen, wobei das Ergebnis nicht hundert prozentig glatt ist. Für glatte Haut wie ein Baby Popo muss man hingegen auch seitwärts rasieren. Dabei ist etwas Übung gefragt, doch sobald man den Dreh heraus hat, wird man sich über die gründlichste Rasur überhaupt freuen.

Die sanfte Pflege danach

Sobald die Intimrasur abgeschlossen ist und der letzte Rasierschaum samt Haare mit einem Lappen entfernt wurde, geht es auch schon an die abschließende Pflege. Durch die Rasur ist die Haut stark in Mitleidenschaft gezogen worden und benötigt nun eine milde Pflegelotion ohne zusätzliche Duftstoffe oder Alkohol. Mit welchem Produkt man zufrieden ist, das muss jeder selber für sich herausfinden. Ein Allround-Wundermittel gibt es leider nicht.

Was tun bei später auftretenden Hautirritationen?

Bei manchen Personen können einige Tage nach der Rasur etwaige Hautirritationen auftreten. Hervorgerufen werden diese meist durch Feuchtigkeit und Reibung auf der Haut. Simpler Babypuder kann rasche Abhilfe verschaffen, indem er Schweiß- und Fettpartikel bindet und Hautproblemen entgegen wirkt. Ein plötzlich auftretender Juckreiz kann auch normal sein. Jucken und Kratzen ist dennoch absolut tabu und würde das Problem nur noch schlimmer machen.

Für eine haarfreie Bikinizone muss man schon etwas leiden. Doch spätestens dann, wenn man seinen Bikinibereich regelmäßig, also mindestens 2-mal die Woche, rasiert wird man binnen kürzester Zeit einen positiven Effekt verspüren. Die Haut ist weniger empfindlich und sieht deutlich gepflegter aus.

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